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sead : 15 years

Gerald Herrmann gestaltet das 15-Jahre Jubiläumskunstbuch der Salzburg Experimental Academy of Dance, kurz SEAD. Artwork, bookdesign and typesetting: Gerald Herrmann; Photography: Anja Hitzenberger; Redaktion: Regina Semmler-Huber; Team: Carol Quinn, Margit Lanzinger, Irene Reckendorfer, Amelie Mayr, Martin Dietrich; Herausgeber und Direktorin: Susan Quinn.

Das Buch erscheint Mitte November und kann auf der SEAD-website bestellt werden.

Leseprobe:

Auslöser für das vorliegende Werk ist ein Jubiläum. Fünfzehn Jahre SEAD. Im Vorgriff auf diesen Geburtstag ist zunächst nach vorne gedacht worden: Was werden wir tun, wie werden wir feiern und was könnte uns außerdem Besonderes einfallen? Hier war dann das Stichwort: das Besondere. Was genau macht einen Ort, an dem zeitgenössischer Bühnentanz und Choreografie gelehrt werden, eigentlich so besonders, dass innerhalb von 15 Jahren aus einem kleinen Studio am Rande der Stadt Salzburg mit ein paar ersten vorsichtig Hineinschnuppernden eine heiß begehrte tänzerische Hochburg mit sieben Studios plus Pilates-Trainingsraum im Zentrum werden kann? 100 Studierende, 300 Erwachsene in Abendkursen und 450 Kinder gehen hier zwischenzeitlich jedes Jahr ein und aus. Monatliche Abendvorstellungen der Gastchoreografen und Studenten haben ihr Stammpublikum gefunden, Companies genießen den großzügigen Probenplatz, andere künstlerische Einrichtungen nutzen die Kooperationsmöglichkeiten und die Absolventen der Akademie finden ihren Platz in der internationalen Kulturszene. Das klingt nach Erfolg. Wie kommt so ein Erfolg zustande? An dieser Stelle haben wir dann in die Vergangenheit zurückgeblickt und gemeinsam versucht herauszufinden, was es braucht, um eine Ausbildungsstätte auf dem spezifischen Sektor der Sparte Tanz Ende des 20. Jahrhunderts – durchaus auch gegen Widerstände – in Österreich aufzubauen, mit Schwung ins 21. Jahrhundert hinübergleiten und es dabei längst nicht bewenden zu lassen. Mit dieser Dokumentation wenden wir uns in Auszügen den Faktoren zu, die exemplarisch dafür geltend gemacht werden können, warum SEAD von 1993 bis 2008 zu dem werden konnte, was es ist. Was es überhaupt ist und wer daran Anteil hat. Nämlich: die Studenten, die Lehrenden, die Förderer, die Standorte und ganz ursächlich die Person, die sich der Aufgabe gestellt hat, dieses Haus überhaupt ins Leben zu rufen und der es von Anfang an gelang, alle Facetten zu einem organischen Ganzen zusammenzuführen, das in seiner Mischung aus Durchlässigkeit und Robustheit eine stetige Fortbewegung auf stabiler Basis ermöglicht: Direktorin Susan Quinn.


Regina Semmler-Huber

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