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über die verkäuflichkeit von kunst in einem kunstgespräch

"Jeder Künstler, der Kunst produziert, um diese zu verkaufen, ist ein schlechter Künstler. In der Kunst geht es um Inhalte, niemals um Verkäuflichkeit (mit der Ausnahme, man macht "Verkäuflichkeit" zum Inhalt der Arbeit). Es geht sogar noch einen Schritt weiter: Tatsächlich kann man Kunst gar nicht kaufen/verkaufen, nur den Objektträger. Beim Anblick der Mona Lisa "gehört" diese kunstbegrifflich gesehen im selben Moment auch schon mir! Niemand kann mir das jemals mehr nehmen. Der "Inhaber" besitzt somit gerade mal etwas überteuerte Leinwand, ein wenig Pappelholz und Ölfarbe ... den materiellen Träger von La Gioconda eben. Wenn man weiters aber tatsächlich von/über Kunst sprechen und sich mit ihr auseinandersetzen möchte, soll man sich (u.a.) über den Kunstbegriff per se Gedanken machen (philosophisch), weiters über den Inhalt von Werken (sozialkritisch, wie auch immer), sowie über Technik, Stil, Material etc. (kunstgeschichtlich), jedoch niemals - NIEMALS - über deren Verkäuflichkeit. Die Verkäuflichkeit von Kunst hat in einem Kunstgespräch nichts - ABER AUCH GAR NICHTS - verloren, denn:

Das Verkaufen von Kunstwerken hat mit Kunst ebenso viel zu tun, wie das Verkaufen von Äpfeln mit Obst!"

Gerald Herrmann

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